Systemische Arbeit

Inzwischen können wir systemische Familienberatung und -Therapie anbieten und beziehen dadurch die Herkunftsfamilien noch intensiver in unsere Arbeit ein.
Unter der Federführung unserer systemischen Beraterin (DGSF) und -Therapeutin werden die Herkunftsfamilien möglichst aktiv und intensiv an den Entwicklungsprozessen unserer KlientInnen beteiligt.
Ziel ist es, die Familien möglichst schnell wieder zusammenzuführen. So kann die Trennung und damit die stationäre Unterbringung so kurz wie möglich gehalten werden.
Weil es unser Ziel ist unsere Klienten möglichst wieder in ihre Familien zu reintegrieren, bleibt ein großer Teil der Verantwortung bei den Familien, beispielsweise die gemeinsame Teilnahme mit uns an Elternabenden.
Diese, die stationäre Hilfe unterstützenden Angebote können im Bereich der Hilfeplanung festgelegt werden. Daran wird dann in der Folge sehr intensiv gearbeitet.
Ein solcher Prozess benötigt in der Regel 12 – 15 Sitzungen. Diese finden in einem etwa 4 bis 8 -wöchigen Rhythmus statt.
Nach unseren Erfahrungen kann die die systemische Familienarbeit die Dauer der Hilfe maßgeblich verkürzen, vorausgesetzt ist eine gute Mitarbeit der Beteiligten.
Die Familien der bei uns untergebrachten Kinder und Jugendlichen erhalten die systemische Familienarbeit ohne zusätzliche Kosten.

Es ist auch möglich systemische Familienarbeit als ambulante Hilfe anzubieten.